Sidi Ifni hat uns für einen längeren Aufenthalt nicht gefallen. Im Bereich der Campingplätze roch es nach dem stehenden (Ab-)Wasser aus dem Flussbett nebenan. Der Strand war nicht sonderlich gepflegt. Und außer ein paar Spuren der spanischen Vergangenheit und eines leckeren Restaurants für das Abendessen gab es für uns nichts weiter zu entdecken.

Wir fahren über die bereits erwähnte Küstenstraße zurück nach Tiznit. Dort wollen wir uns auf den städtischen Platz ‚Camping Municipal‘ stellen, der im Zentrum an der Stadtmauer liegt. Normalerweise soll dieser Platz zu dieser Zeit übervoll sein, weswegen mittlerweile ein Ausweichplatz etwas außerhalb der Stadtmitte gebaut wurde. Aber auch hier erkennt man, dass die Reiselust nach Marokko momentan wohl gedämpft ist. Als wir ankommen, können wir aus zahlreichen freien Parzellen wählen.

Den Nachmittag nutzen wir für ein leckeres Essen auf dem Place de Méchouar und einen Bummel durch die Altstadt vorbei an der Großen Moschee und der Blauen Quelle. Unerwartet spät werden wir dann auch von einem freundlichen Marokkaner angesprochen, der uns nach reichlich Small Talk zu einer der ansässigen Silberwerkstätten führen möchte. Tiznit ist wohl ein Zentrum für Silberschmuck. Wir sind allerdings an Schmuck nicht interessiert. Das sagen wir unserem Führer dann auch freundlich aber deutlich, weshalb er sich dann wieder neue Touristen suchen muss.