Dresden, Sachsen

Dresden, Sachsen (Tag 341 – 30.370 km)

Mit dem Wetter scheint es so langsam dahin zu gehen. Jedenfalls rechnen wir nicht mehr mit Sonnenschein und milden Temperaturen. Diesen Aussichten zum Trotz machen wir uns auf den Weg ins Dresdner Land. Dort quartieren wir uns auf einem überaus gepflegten und gut ausgestatteten Campingplatz ein. (Empfehlung –> LuxOase Camping- und Freizeitpark, www.luxoase.de) Der Platz liegt in Kleinröhrsdorf. Das ist unweit von Radeberg. Und das ist wiederum unweit von Dresden. Mit ein bisschen Fußweg und dem Bus kommt man gut ins Zentrum von Dresden. Außer, man möchte das gerne am Sonntag machen, so wie wir. Dann muss man wegen des eingeschränkten Busfahrplans mit dem Roller bis nach Radeberg zum Bahnhof fahren. Auch wenn es nur 9 Grad hat und nieselt. Aber was muss, das muss. Ich war schließlich noch nie in Dresden. (Bea schon.)
In der Stadt haben wir dann viel Glück. Es ist zwar unangenehm nasskalt, aber bleibt zumindest trocken, während wir an einer Stadtführung teilnehmen. Diesmal ist es keine Free Walking Tour, weil es sowas in Dresden nicht gibt. Ganz klassisch zahlen wir vorher 10 Euro, um dann an den wichtigsten Gebäuden der Altstadt vorbeigeführt zu werden. Katholische Hofkirche, Semperoper, Zwinger, Residenzschloss und Frauenkirche sind einige Stationen, zu denen wir ein paar Hintergrundinformationen erhalten. Ist auch schön, mal wieder Erklärungen auf Deutsch (bzw. Sächsisch) zu hören, statt auf Englisch. Die Tour endet dann auf der Brühlschen Terrasse von wo aus wir uns durchfroren zum Mittagessen in ein Lokal flüchten. Und gerade als wir uns das erste Stück Pizza in den Mund schieben, beginnt es zu regnen.
Nach dem Mittagessen ist uns dann auch nicht mehr danach, weiter durch die kalte Stadt zu laufen. Also nutzen wir die nächste Regenpause, um trocken bis ins Kuchen Atelier zu kommen. Das ist ein kleines aber feines Café, das sich den Raum mit dem Foyer im Hotel Gewandhaus teilt. Sehr nette Atmosphäre mit extrem leckeren Torten und Kuchen. Wir genießen unter anderem auch ein Stück Dresdner Eierschecke, eine Spezialität der Region.
Ordentlich gesättigt kehren wir dann mit Bahn und Roller zum Wohnmobil zurück, um uns wieder aufzuwärmen. Es war leider nur ein sehr kurzer Besuch in Dresden selbst. Wahrscheinlich werden wir bei besserem Wetter mal wieder zurückkehren.
Und in die Sächsische Schweiz wollen wir natürlich auch noch irgendwann, wenn die Sonne wieder scheint.