Stonehenge, England
Die Fahrt durch den Eurotunnel verläuft reibungslos. Der Sicherheitscheck besteht nur darin, unsere Ausweise zu kontrollieren und uns dann immer durchzuwinken. Nach ca. 15 Minuten können wir schon auf den Zug fahren. Knapp eine halbe Stunde später ist die Fahrt auch schon wieder vorüber und wir erreichen England. Wir werden von herrlichem Sonnenschein auf der Insel begrüßt. Und da wir durch den Wechsel der Zeitzone auch noch eine Stunde „gewonnen“ haben, beschließen wir direkt noch nach Stonehenge zu fahren. Also „links“ einordnen und los geht es. Die Fahrt ist ein wenig anstrengend, da wir uns erst langsam an den Linksverkehr gewöhnen müssen. In Stonehenge ist glücklicherweise nicht sehr viel los. Neben einige desinteressierten Schulklassen tummeln sich auf dem Gelände nur noch ein paar weitere Grüppchen. Von einem Audioguide lassen wir uns einmal über das Gelände führen und erfahren, dass viele „Erkenntnisse“ rund um die Steingruppe eigentlich nur Vermutungen und Spekulationen sind. Insbesondere der ursprüngliche Zweck der Steinkreise ist völlig unklar. Trotzdem sehr beeindruckend wie man zu so früher Zeit schon solche Bauwerke erstellen konnte.
Wir können relativ nah ran, dürfen aber nicht mehr zwischen den Steinen selbst herumlaufen. Diese wurden vor einigen Jahren abgesperrt, da der Boden stark gelitten hat und es wohl auch Vandalismus gab.
Im Anschluss an den Besuch von Stonehenge nehmen uns noch ein Stück Strecke vor. Schließlich sind wir ja nur auf der Durchreise und wollen am Freitag in Fishguard ankommen, wo dann am nächsten Tag eine Fähre auf uns wartet. Unser Nachtlager schlagen wir in einem Randbezirk von Bristol auf.

Unser Übernachtungsplatz in Bristol:
ASDA Patchway Supercenter, Highwood Ln, Bristol BS34 5TL
Die offiziellen Schilder auf dem Parkplatz verbieten die Übernachtung. Nach Rücksprache mit dem Sicherheitsdienst und ASDA Mitarbeitern war aber klar, dass es gedultet wird. Neben uns nutzten auch noch einige LKWs den Platz.