Polarkreis-Center, Norwegen

Die besonders idyllischen Straßenabschnitte liegen nun erst einmal hinter uns. In den kommenden Tagen nutzen wir Schnellstraßen, konkret die die E39 und die E6, um zügig einige Kilometer voranzukommen. Und so erreichen wir nach einer Nacht auf dem Høgkjølen Fjellcamp schon den Landesteil Nord-Norwegen. Nach einer weiteren Übernachtung, am Ufer eines rauschenden Flusses entlang der Strecke, kommen wir dann am Polarkreis an. Hier (und weiter nördlich) geht die Sonne am Tag der Sommersonnwende nicht unter. Dieses Erlebnis bleibt uns verwehrt, weil wir erst am 6. August hier aufschlagen und es zudem bewölkt und regnerisch ist. Das Polarkreiscenter ( www.polarsirkelsenteret.no) bietet leider außer einem großen Souvenirladen und einem Schnellrestaurant keine nennenswerten Informationen, so dass wir nach den obligatorischen Fotos wieder ins Auto steigen und weiterfahren.
Wir kommen noch bis Nordnes an der E6 und kehren dann dort in den örtlichen Campingplatz ein. Am nächsten Morgen nutzen wir das Frühstücksangebot für Übernachtungsgäste im angeschlossenen Restaurant. Zu unserem Erstaunen gibt es das hier für umgerechnet 11 Euro inklusive der Getränke. Für norwegische Verhältnisse ist das quasi geschenkt. Außerdem passt es uns gut in den Plan, weil wir früh losmüssen, um in Bodø unsere Fähre auf die Lofoten zu erreichen.