Lofoten, Norwegen

Lofoten

Von Bodø aus erreichen wir nach knapp vier Stunden Fährfahrt den Hafen von Moskenes auf den Lofoten. Diese Inselgruppe zu besuchen hatten wir ursprünglich gar nicht fest eingeplant. Aber wo wir nun schon mal in der Nähe sind und gerade nichts anderes vorhaben, 😉 entscheiden wir uns doch dazu.
Seit 2007 sind die Lofoten durch Brücken und Tunnel mit dem Festland verbunden. So genügt uns eine Fähre, um das äußere Ende bei Å i Lofoten zu erreichen. Und von dort fahren wir dann auf der E10 wieder dem Festland entgegen.
Wie so oft in Norwegen, gilt auch hier mal wieder „Der Weg ist das Ziel“. Es gibt unzählige Aussichtspunkte und die Ansichten entlang der Route sind wie immer umwerfend. Wir machen regelmäßig kleine Abstecher in den ein oder anderen Ort und genießen die herrliche Landschaft.
Leider ist das Wetter nicht gut genug um auch die wunderschönen Sandstrände, die sich hier verbergen, auszukosten.
Aber auch bei mittelmäßigem Wetter sind die Lofoten auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Vesterålen

Bevor wir wieder auf das Festland fahren machen wir noch einen Umweg über die Inselgruppe Vesterålen. Diese Inseln schließen direkt an die Lofoten an und ohne Wikipedia wäre es uns vielleicht gar nicht aufgefallen, dass sie nicht dazu gehören.
Unser Ziel ist jedenfalls der äußerste Norden der Insel Andøya, der Ort Andenes. Dort wollen wir einen Whalewatching Ausflug machen. Aufgrund der besonderen Lage der Insel und des steil abfallenden Meeresbodens nur wenige Seemeilen vor der Küste, tummeln sich hier im Winter besonders viele Walarten. Aber selbst jetzt im Sommer ist die Wahrscheinlichkeit Wale zu sehen so groß, dass der Veranstalter mit einer Geld-zurück-Garantie wirbt, für den Fall, dass es mal nicht klappt.
Wir haben diesmal sogar Glück mit dem Wetter. Der starke Wind vom Vortag hat nachgelassen und wir können bei Sonnenschein mit dem Boot raus aufs Meer. Und nach einer guten Stunde Schaukelfahrt ist es dann soweit und wir bekommen unseren ersten Pottwal aus nächster Nähe zu sehen.
Leider kann ich den Anblick nicht so sehr genießen wie die meisten anderen Teilnehmer, denn mir ist furchtbar schlecht! Ja, ich wusste, dass ich nicht ganz seefest bin. Aber ich hatte auch nicht erwartet, dass es sooo wackelig werden würde.
Zum Glück geht es dem Axel nicht so wie mir und er kann auch beim zweiten Auftauchen von Glenn (so hieß der Pottwal) noch ein paar Bilder machen.
Im Anschluss nehmen wir noch an einer sehr interessanten Führung durch das angebundene Museum teil. So erhalten wir viele Informationen über die Wale vor Andenes und über die Bedrohung der Tiere durch den Menschen.

Im Anschluss an die Tour machen wir uns dann auf den Weg und nach einer Zwischenübernachtung im Andøy Friluftssenter spüren wir tags drauf wieder Festland unter den Reifen.