Bergen, Norwegen

Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegens. Wir statten ihr aber nur einen kurzen Besuch ab. Es regnet fast durchgehend, die Sicht ist durch tiefhängende Wolken recht eingeschränkt und unser Bedürfnis nach Städttouren ist zur Zeit eh nicht sehr stark ausgeprägt.

Trotzdem lassen wir uns mal wieder von einem dieser Teufelsgeräte schon um 7:30 Uhr wecken, um zumindest mit einem frühen Bus in die Stadt zu fahren. (Unser Campingplatz liegt gute 20 Kilometer außerhalb und für Roller fahren ist das Wetter zu unbeständig und kühl.) Unser erster Weg führt dann in einer der wenigen Regenpausen mit der Standseilbahn auf den Fløien, den Hausberg der Stadt. Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig, um vor der nächsten Ladung Kreuzfahrt-Touristen an die Bahn zu kommen. Oben angekommen können wir erahnen, wie schön die Aussicht wohl sein könnte, wenn Bergen nicht die Stadt mit den meisten Regentagen in Europa wäre. Zumindest reicht die Zeit für ein paar schnelle Fotos, bevor wir vor dem einsetzenden Platzregen in ein Restaurant flüchten müssen. Praktischerweise können wir dort das Frühstück nachholen, das wegen des frühen Weckers am Morgen zu knapp ausfiel.
Ein wenig später fahren wir wieder ins Tal und spazieren bei mittlerweile nur leichtem Regen durch den historischen Stadtteil Bryggen. Diese, unter Denkmalschutz stehenden, Holzhäuser beherbergten in der Vergangenheit Handelsplätze der Hanse direkt an den Kaimauern.
Geschützt mit Regenjacke und Schirm streifen wir dann noch ein bisschen durch das Zentrum, bevor wir genug vom Wetter haben und Unterschlupf in einem TGI Fridays suchen.
Nach zwei leckeren Burgern kehren wir am späten Nachmittag wieder zu unserem Campingplatz zurück.